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ISTAF: Gesa Krause verbessert deutschen Rekord


Gesa Krause bei der DM in Nürnberg (Foto: IRIS)

Letztes Bahnrennen der Freiluftsaison, zweiter (inoffizieller) deutscher Rekord. Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) legte beim ISTAF in Berlin die selten gelaufene 2.000 Meter-Hindernisstrecke in 6:04,20 Minuten zurück, über elf Sekunden schneller als Mitte Mai in Pliezhausen (6:15,52). Damals löste Krause Antje Möldner-Schmidt (LC Cottbus) an der Spitze der deutschen Bestenliste ab. In Berlin belegte die WM-Dritte über 3.000 Meter Hindernis hinter den beiden Kenianerinnen Virginia Nyambura Nganga (6:02,16) und Beatrice Chepkoech (6:02,47) den dritten Platz. Die Siegerin lief Afrika-Rekord und die zweitschnellste je auf dieser Strecke gelaufene Zeit. Schneller war bisher nur die Russin Gulnara Galkina, die bei ihrem Weltrekord über 3.000 Meter Hindernis bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking (8:58,81) die 2.000-Meter-Marke in 6:01,20 passierte.


Die 2.000 Meter Hindernis-Strecke gehört zu den Disziplinen, in denen keine offiziellen deutschen Rekorde geführt werden. Im WM-Finale von Peking stellte Gesa Felicitas Krause ihre persönliche Bestleistung über 3.000 Meter Hindernis auf, 9:19,25 Minuten. Der deutsche Rekord wird seit 2009 von Antje Möldner-Schmidt gehalten (9:18,54). (tam)

 


06.09.2015