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Württemberg gewinnt Süwag Energie Vergleichskampf – HLV Dritter


Das HLV-Team und das Logo des neuen Hauptsponsors des U16-Verbändekampfs (Fotos: HLV und Süwag)

Neuer Name, neuer Sieger. Nachdem der Hessische Leichtathletik-Verband (HLV) den U16-Vergleich gegen die Vertretungen Bayerns und Württembergs 2013 (in Bad Homburg) und 2014 (in Garching) gewonnen hatte, musste sich der Gastgeber bei der diesjährigen Auflage in Heuchelheim, wo das Frankfurter Energieversorgungsunternehmen Süwag erstmals als Hauptsponsor auftrat, mit dem dritten Rang zufriedengeben. Nach jeweils zwölf Einzeldisziplinen und zwei Staffeln lag die Auswahl Württembergs mit 205 Punkten klar vor Bayern (192) und dem HLV (190). Ein Teilerfolg blieb dem hessischen Team, nämlich der Sieg in der W15 mit 102 Punkten vor Württemberg (98) und Bayern (94). In der M15 lautete die Reihenfolge Württemberg (107) vor Bayern (98) und Hessen (88). Pro Disziplin starteten je Landesverband zwei Athleten (und je eine Staffel), wobei die Sieger 6 Punkte, die Zweiten 5 Zähler usw. erhielten (in den Staffeln: 6-4-2). Insgesamt feierten die HLV-Athleten zehn Disziplinsiege.


Deutsche Spitzenklasse in der U16: Felix Bornhofen überquerte 1,92m (Foto: IRIS)

Dabei stellten Felix Bornhofen (ASC Darmstadt) im Hochsprung (1,92 Meter), Sasha Müller (SSC Hanau-Rodenbach) über 800 Meter (2:03,54 Minuten), Leo Sommerlade (TSV Remsfeld) im Hammerwurf (52,14 Meter), Marshella Foreshaw (Königsteiner LV) über 80 Meter Hürden (11,93) und Jana Marie Lowka (TSG Marxheim) mit dem Speer (41,35 Meter) neue persönliche Bestleistungen auf. Felix Bornhofen sprang noch einmal höher als bei den hessischen Jugendmeisterschaften im Juli (1,91) und bei den deutschen Jugend-Blockmeisterschaften vor zwei Wochen in Lübeck (1,88), als sich der Darmstädter den Titel im Block Sprint der M15 sicherte. Bei den deutschen U16-Meisterschaften im August in Köln wurde er mit übersprungenen 1,83 Vierter, der Titel ging mit 1,86 weg.

Deutlich fielen auch die Steigerungen aus von Sasha Müller (Ausgangsleistung: 2:06,99), Leo Sommerlade (49,06) und Jana Marie Lowka (39,05). Die weiteren fünf Einzelsiege gingen auf das Konto von Maximilian Klink (LG Dornburg) über 300 Meter (37,59), Lars Becker (LG Rüsselsheim) über 300 Meter Hürden (42,40), Lara Tornow (LG Odenwald) über 100 Meter (12,56), Lara Tortell (TV Rendel) über 800 Meter (2:21,17) und Laura Siegel (TuS Weilmünster) im Hammerwurf (44,11). Ganz beachtlich war auch die Steigerung von Janis Hammel (TV Gelnhausen) im Kugelstoßen auf 15,12 Meter (davor: 15,02), er wurde Zweiter, zumal er noch dem jüngeren Jahrgang angehört.

Aufgrund der kurzfristigen Absage von Nicholas Winter (LG Eintracht Frankfurt) platzte die vielsprechende hessische 3x1.000-Meter-Staffel mit dem deutschen U16-Meister über 3.000 Meter, Niklas Krämer (Wiesbadener LV), sowie dem U16-DM-Siebten über dieselbe Distanz, Niklas Schwesig (LG Wetzlar). Auch mit dem Ersatzmann, dem 300-Meter-Sieger Maximilian Klink, lag die HLV-Staffel im Ziel vor den Teams aus Bayern (8:56,51) und Württemberg (8:57,84). Alles bestens? Mitnichten. Denn der Teufel steckte wie so oft im Detail und in diesem Fall in der Deutschen-Leichtathletikordnung (DLO). Dort heißt es im § 8.3 u. a., dass Jugendlichen, die in einem Wettkampf bereits 300 Meter gelaufen sind (in diesem Fall Maximilian Klink), ein Doppelstart an ein und demselben Tag untersagt ist. Der Jubel war umsonst, die HLV-Staffel wurde disqualifiziert und ging somit ganz leer aus.

In die Kategorie „wertvoll“ fielen stattdessen die Leistungen von Stefan Volzer (VfB Stuttgart) über 80 Meter Hürden (10,55), Fabian Brunner (LG Filstal) im Stabhochsprung (4,10) und Denise Jaeschke (LG Stadtwerke München) im Weitsprung (5,52). (tam)

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20.09.2015