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Christiane Klopsch beendet ihre Karriere


Christiane Klopsch bei der DM-Siegerehrung 2014 (Foto: Benjamin Heller)

400-Meter-Hürdenläuferin Christiane Klopsch hat am Donnerstag im sozialen Netzwerk Facebook das Ende ihrer sportlichen Karriere bekanntgegeben. Die Athletin von der LG ovag Friedberg-Fauerbach will sich auf ihr Volontariat beim Hessischen Rundfunk (HR) konzentrieren. „Leider muss ich euch heute eine große Ankündigung machen: Ich höre auf mit dem Leistungssport.“ Mit diesen Worten ging die zweimalige deutsche Meisterin an die Öffentlichkeit. Die 25-Jährige hatte Anfang Februar beim HR ein Volontariat begonnen und damit einen weiteren Schritt in Richtung ihres Traumberufs gemacht: „Schon als kleines Mädchen wusste ich, dass ich mal Journalistin werden will“, schreibt sie. Nach der erfolgreichen Saison 2014 wollte sie mit einer Dualen Karriere auch in der Leichtathletik beweisen, dass alles möglich ist, wenn man nur will. Doch zuletzt sei ihr der Sport nur noch als kraftraubende Pflicht vorgekommen, für Freunde und Familie habe sie keine Zeit mehr gehabt.

Beim Abschied vom Leistungssport schwingt bei der Hessin weniger Wehmut, sondern Vorfreude mit: "Ich freue mich so sehr auf all die Erlebnisse und Herausforderungen, die nun der Beruf mit sich bringen wird und bin absolut bereit, dem Leistungssport dafür Lebewohl zu sagen."

Ihre besten Leistungen erzielte Christiane Klopsch im Jahr 2014, als sie über 400 Meter Hürden (56,02) und 400 Meter (52,99) neue persönliche Bestzeiten aufstellte. Nach 2011 gewann sie 2014 ihren zweiten nationalen Titel über die Langhürdendistanz und erreichte bei der EM in Zürich (Schweiz) das Halbfinale. In den vergangenen vier Jahren war sie zudem Mitglied der deutschen 4x400-Meter-Staffel, mit der sie 2012 EM-Fünfte und 2014 EM-Sechste wurde.

Quelle: leichtathletik.de/Silke Morrissey

 


01.10.2015