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Landessportbund schaltet Web-Präsenz zum Thema „Sport und Flüchtlinge“ frei

Alles Wissenswerte zum Thema „Sport und Flüchtlinge“ in Hessen hat der Landessportbund Hessen (lsb h) aktuell auf einer Internetpräsenz zusammengestellt: Unter http://www.sport-fluechtlinge-hessen.de können sich Vereinsvertreter, Flüchtlingskoordinatoren und interessierte Bürger zum Thema informieren. Geklärt wird beispielsweise, ob Vereine die Geflüchteten kostenfrei am Sportangebot teilhaben lassen dürfen, wie es bei der Sportversicherung aussieht und welche Fördermittel Sportvereine für ihre integrative Arbeit abrufen können. Zudem werden wichtige Ansprechpartner genannt und regelmäßig über die Sporthallensituation informiert. "Wir haben gesehen, dass sich sehr viele der rund 7.800 hessischen Sportvereine im Bereich Sport und Flüchtlinge engagieren wollen. Häufig gibt es aber offene Fragen und Unsicherheiten“, erläutert lsb h-Präsident Rolf Müller.

Kernstück der Internetpräsenz sind Antworten auf häufig gestellte Fragen (etwa zum Versicherungsschutz oder zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen) und Vorschläge für Sportangebote. Beispielhaft wird aufgelistet, wie vielfältig sich Sportvereine engagieren können - angepasst an den jeweiligen Verein und je nach Unterbringungsart der Flüchtlinge. Genannt und beschrieben werden etwa Aktionstage in Sammelunterkünften, Einbindung in das normale Sportangebot von Vereinen und die Gewinnung von Geflüchteten für die Vereinsarbeit.

Die Website http://www.sport-fluechtlinge-hessen.de nennt aber auch zuständige Ansprechpartner und gibt allgemeine Hinweise zu Herkunftsländern, Rechten und Pflichten von Asylsuchenden, geduldeten Personen und Asylberechtigten. Eine Link-Übersichtsseite informiert über themenspezifische Förderprogramme. Regelmäßig online informieren möchte der Landessportbund auch darüber, wie viele Sporthallen hessenweit mit Flüchtlingen belegt sind und deshalb nicht für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen.

Quelle: Pressemitteilung

 


05.01.2016