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Carolin Schäfer mit Hürden-Bestleistung


Carolin Schäfer, hier bei der WM in Peking (Foto: IRIS)

23 Entscheidungen der Aktiven und U18 kompakt in viereinhalb Stunden: In der Leichtathletik-Halle Frankfurt-Kalbach ging es am Samstag beim ersten Tag der Hessenmeisterschaften Schlag auf Schlag. Und wie gewohnt besonders häufig in Aktion waren wieder einmal die Mehrkämpfer, die auch qualitativ die Akzente setzten. Die beste deutsche Siebenkämpferin des Vorjahres, Carolin Schäfer vom TV Friedrichstein, konnte bei ihrem Heimspiel sogar eine neue Bestmarke verbuchen: Im Finale über 60 Meter Hürden blieb die Uhr bei 8,45 Sekunden stehen - damit blieb sie zwei Hundertstelsekunden unter ihrem Hausrekord. Nur knapp dahinter kam die WM-Fünfte Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt) ein, die in 8,51 Sekunden ebenfalls rasant unterwegs war. Nur einmal zuvor war sie schneller. Im Weitsprung drehte Claudia Rath den Spieß um. Fünf Sprünge jenseits von 6,20 Metern, der weiteste wurde mit 6,34 Meter gemessen - ein gutes Resultat für die 29-Jährige, deren Hallen-Bestleistung bei 6,44 Metern steht. Weiter kam nur Spezialistin Xenia Stolz (Wiesbadener LV), die deutsche Hallenmeisterin von 2012, die Rath im sechsten Versuch mit 6,41 Metern den Titel noch wegschnappte. Für Carolin Schäfer (5,90) blieb hier die Fünf vor dem Komma stehen.

„Ich bin mit beiden sehr zufrieden“, bilanzierte der Trainer der Siebenkämpferinnen, Jürgen Sammert. „Claudia hatte eigentlich gar keine Wintersaison geplant, Caro konzentriert sich auf eine Technikumstellung über die Hürden, im Weitsprung und Kugelstoßen“, erklärte er. Mit Spitzenleistungen sei daher nicht zu rechnen gewesen, umso schöner seien die Hürdenzeiten. Claudia Rath erwägt nun einen Start beim Mehrkampf-Meeting in Tallinn (Estland/13./14. Februar), für Carolin Schäfer wird es bei weiteren ausgewählten Einzelstarts bleiben.

In den U18-Wettbewerben glänzte vor allem eine Athletin: Die Bronzemedaillen-Gewinnerin des Europäischen Jugend-Festivals 2015 in Tiflis (Georgien), Miriam Sinning. Die Frankfurterin absolvierte die 60 Meter Hürden in 8,56 Sekunden. 2015 war nur eine deutsche U18-Athletin schneller. Ihre Bestzeit aus dem Vorjahr unterbot sie um 16 Hundertstel. Hinter ihr überzeugte auch die noch ein Jahr jüngere Marshella Foreshaw (Königsteiner LV/8,76. Über 800 Meter der männlichen U18 rannte Oskar Schwarzer (TV Groß-Gerau) in guten 1:56,79 Minuten vorneweg.

Quelle: Silke Morrissey/leichathletik.de

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16.01.2016