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Die neue Nationalmannschaftskollektion - passt!


Thomas Röhler und Carolin Schäfer (Foto: Nike)

Manchmal wünscht man sich zurück in die 60er, 70er, vielleicht auch 80er Jahre. Heute zum Beispiel. Nein, nicht unbedingt wegen der Musik. Sondern weil damals beinahe alles, sagen wir mal etwas authentischer war. Was nicht gleichbedeutend mit besser ist. Und die Leichtathletik noch nicht in allen Ebenen durchdrungen wurde von PR und Marketing und Sponsoring. Exemplarisch aktuell abzulesen in der Pressemitteilung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zugunsten der neuen Nationalmannschaftskollektion. Präsentiert wurde das Wettkampf-Outfit für das olympische Jahr im Rahmen des internationalen Innovation Summit 2016 des Marktführers in New York, und stellvertretend für das Team Germany wurden die hessische Siebenkämpferin Carolin Schäfer (TV Friedrichstein) sowie Speerwerfer Thomas Röhler (Jena) als Werbeträger eingesetzt.

Die neuen deutschen Textilien symbolisieren laut Hersteller mit der „modernen Interpretation der schwarz, rot, goldenen Farben die lange Leichtathletik-Tradition Deutschlands“. Doch nicht nur das: „Die fließenden Übergänge der deutschen Farben mit dem rot hervorgehobenen ‚Germany‘ Schriftzug auf der Brust sind ein selbstbewusstes Statement des DLV-Teams, das im August in Rio auf Medaillenjagd gehen wird.“ Und dank der Herstellung aus „ultraleichtem und teilweise recycelten Polyester bieten die Textilien für alle Athletenbedürfnisse die passende Lösung: Innovative AeroBlade-Technologie für kühlende Belüftung, stretchfähige/ flexible Strickeinsätze und Engineered Mesh für individuelle Präferenzen der Athleten aus den verschiedensten Disziplinen der Leichtathletik. Die Verarbeitungen von ultraleichten Materialien reduzieren das Gewicht der Textilien auf ein absolutes Minimum, um den Athleten beim Kampf um jede Hundertstelsekunde bestmöglich zu unterstützen.“

In dem Pressetext kommt auch Carolin Schäfer zu Wort. Sie war zunächst wohl überrascht von der Farbgebung, und meinte dann: „Das neue Outfit bringt alles mit, was ich für meinen vielseitigen Wettkampf benötige - Leichtigkeit, Flexibilität, Stabilität und Atmungsaktivität - für jede meiner Disziplinen genau die Eigenschaften, die ich jeweils benötige.“

Was nicht verwundert, schließlich hat die Entwicklung bereits im März 2013 begonnen. Seither ist viel Zeit vergangen, doch es hat sich gelohnt. Denn, so wird Ken Black, Präsident Digital Design Future bei Nike, zitiert: „Ein Punkt, auf den wir besonders viel Wert gelegt haben war, dass die Kleidung noch besser passt - vor allem bei der Frauenkleidung.“

Uwe Martin

 


18.03.2016