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Kreis Wetzlar: Rekordverdächtige 49 Teilnehmer beim Kampfrichter-Lehrgang


Volles Haus in Langgöns (Foto: Küster)

Im Leichtathletikkreis Wetzlar sind die Vereinsverantwortlichen bereits seit Jahren bei der Entsendung von Mitgliedern zu den Kampfrichter- Aus- und Weiterbildungen sehr aktiv. Das zeigt sich in der großen Zahl an lizenzierten Kampfrichtern im Kreis, die aktuell bei 80 bis 90 aktiven Kampfrichtern liegt. Trotz des hohen Bestands ruft der Kreisvorstand in Person des Kreiskampfrichterwartes alljährlich auf, wiederum Vereinsmitglieder zu motivieren, an dem zweitägigen Grundlehrgang teilzunehmen. So wurde auch in diesem Jahr von den Lehrbeauftragten Rainer Finkernagel (Oberkleen) und Reiner Küster (Werdorf) ein Termin für die Grundausbildung festgelegt und die Klubs entsprechend angeschrieben. Was Finkernagel und Küster dann in Langgöns erlebten, war selbst für die erfahrenen Lehrbeauftragten ein wenig überraschend. Denn es waren 40 hauptsächlich jüngere Teilnehmer für die Grundausbildung gekommen und weitere sieben, die den ersten Tag als Fortbildung nutzen wollten. Am Sonntag kamen alle auch zum zweiten Tag zur Grundausbildung und zwei weitere Teilnehmer nutzten den Sonntag zur Fortbildung. Insgesamt waren also 49 Leichtathleten vor Ort und bereiteten sich in ihrer Freizeit auf den ehrenamtlichen Einsatz bei den anstehenden Wettkämpfen vor. Eine rekordverdächtige Zahl.

Trotz der großen Beteiligung, vor allem von jungen Leichtathleten, lief der Lehrgang diszipliniert und konzentriert ab. Durch den guten Wechsel der Lehrbeauftragten zwischen Theorie und Praxis kam keinerlei Unruhe auf. Und bei der Verabschiedung am Sonntagnachmittag erhielten die Lehrbeauftragten durchweg positive Rückmeldungen bezüglich der Organisation, Durchführung sowie dem Ablauf der Veranstaltung.

Die Lehrbeauftragten hoffen, dass die Qualität der Ausbildung weiterhin dazu führt, dass künftig in Wetzlar hochrangige Meisterschaften - wie die im vergangenen Jahr sportlich und wirtschaftlich erfolgreiche U23-DM - mit dem Wetzlarer Kampfrichterteam durchgeführt werden können. Und damit Werbung für die Leichtathletik und den Hessischen Leichtathletik-Verband gemacht wird.

Reiner Küster/(tin.)

 


20.04.2016