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Läuft Katharina Heinig über Zürich nach Rio?


Katharina Heinig (Foto: Instagram, privat)

Nach drei Höhentrainingslagern in Kenia, persönlichen Bestleistungen im Halbmarathon (72:55 Minuten/Barcelona) und über 10 Kilometer (33:04 Minuten/Paderborn) wird es an diesem Sonntag, 24. April, ernst für Katharina Heinig: Die 26-Jährige startet beim Zürich-Marathon einen Angriff auf die DLV-Olympianorm von 2:30:30 Stunden. „Vor einem halben Jahr war der Olympiastart ein Wunschtraum“, sagte die Läuferin von der LG Eintracht Frankfurt dem Race News Service im Vorfeld. „Jetzt ist Rio zum Greifen nahe. Es liegt nur an mir selbst.“ Wie dies gelingen kann? „Mein Ziel ist eine 2:29-Stunden-Zeit. Ich will zunächst in diesem Bereich auf Sicherheit laufen. Wenn alles gut geht und es rollt, dann habe ich die 2:28:24 Stunden im Kopf.“ Warum gerade diese Zeit? Weil die Äthiopierin Fate Tola, die in Gelnhausen wohnt, für die LG Braunschweig startet, von Irina Mikitenko trainiert wird und auf ihre Einbürgerung wartet, genau diese Zeit im vergangenen Jahr in Berlin erreicht hat. Die Riege der nationalen Olympiakandidatinnen wird derzeit angeführt von der deutschen Meisterin Lisa Hahner (2:28:38 Stunden in Frankfurt 2015) und Anja Scherl (Regensburg), die sich am vergangenen Sonntag in Hamburg völlig überraschend auf 2:27:50 Stunden verbessert hat. Anna Hahner steht mit 2:30:19 Stunden (Berlin 2015) zu Buche. Bei den besten Marathonläuferinnen der Republik scheint mit Blickrichtung Olympia also noch vieles möglich zu sein. (tin.)

 


23.04.2016