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Neue Kampfrichterausbildung ab 2006

Ab Januar 2006 wird die Grundausbildung für Kampfrichter in Hessen neu geordnet.

Ziel ist es, durch die Vorgabe von allgemein gültigen Standards eine Ausbildung mit gutem und annähernd gleichem Wissenstand aller hessischen Kampfrichter zu errei-chen.

In einem ersten Schritt erfolgt die Ausbildung von Lehrbeauftragten der Kreise. Diese werden zentral in Kenntnissen und Methoden des Lehrens unterrichtet und erhalten das Rüstzeug zu einer einheitlichen Grundausbildung vermittelt.

Die Ausbildung neuer Kampfrichter folgt in einer zweiten Phase entsprechend den vor-gegebenen Standards des DLV- und HLV-Kampfrichterlehrwesens. Die Lehrenden er-halten konkrete Lehrpläne und Lehrmittel an die Hand, die von den HLV-Lehrreferen-ten bereits seit drei Jahren mit großem Erfolg verwendet werden. Diese erleichtern den Lehrbeauftragten der Kreise die Arbeit. Gleichzeitig wird damit sichergestellt, dass alle Lehrgänge hessenweit in Form und Inhalt gleichartig ablaufen. Die neuen Kampfrichter erhalten vergleichbare Startkenntnisse, die ihnen eine größere Sicherheit bei ihrer ver-antwortungsvollen Tätigkeit in Stadien und Hallen bieten. Die Ernennung zum Kampf-richter wird vom Landesverband vorgenommen.

HLV-Wettkampfsportwart Markus Ott hat die Grundlagen für diese aus vielerlei Hinsicht erforderliche Reform entwickelt und ein Konzept vorgelegt, das sowohl die Grundaus-bildung als auch die Fortbildung der Kampfrichter transparent regelt. Er hat mit diesem Konzept alle beteiligten Gremien des HLV, den Wettkampfausschuss, das Präsidium, den Verbandsrat und die Vollversammlung der Kreise überzeugt. Die Vorbereitungen des Kampfrichterlehrteams zur Umsetzung des Konzepts sind bereits angelaufen. Die Kreise werden über den weiteren Fortgang von HLV-Kampfrichterwart Rolf-Achim Dörr rechtzeitig informiert.


Unsere Athleten und ihre Trainer werden es danken.


HLV – Kampfrichter-Lehrteam

 


28.04.2005