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U20-WM: Noch ein vierter Platz für Eileen Demes – Mona Gottschämmer wird Elfte


Eileen Demes beim Wechsel auf Hendrikje Richter (Fotos: IRIS)

Am Schlusstag der U20-Weltmeisterschaften im polnischen Bydgoszcz hat Eileen Demes erneut überzeugt. Als Startläuferin des 4x400-Meter-Quartetts verpasste die Neu-Isenburgerin zusammen mit Hendrikje Richter (Berlin), Jana Reinert (Langensteinbach) und Hannah Mergenthaler (Mannheim) nur knapp den dritten Podestplatz. Am Ende fehlten der deutschen Staffel mit der Endzeit von 3:32,63 Minuten nur 38 Hundertstel auf die Kanadierinnen (3:32,25). Vorneweg liefen die Teams aus den USA (3:29,11) und Jamaika (3:31,01). Eileen Demes, die im Vorlauf noch geschont worden war, wechselte nach 54,2 Sekunden als Fünfte. Es war ihr vierter Auftritt bei diesen Titelkämpfen, nachdem sie auf ihrer Spezialstrecke, den 400 Meter Hürden, zweimal ihre eigene hessische Bestleistung gesteigert und im Finale schließlich den vierten Platz erreicht hatte. Die Zeit der deutschen Staffel lag über vier Sekunden unter der Saisonbestzeit vor der WM (3:36,69). Im Vorlauf wurden schon 3:35,47 gestoppt. Zwei Vergleiche verdeutlichen die Güteklasse der Leistung: Vor zwei Jahren lief das deutsche Quartett in 3:33,02 auf Platz drei. Die Zeit von Bydgoszcz war zudem die schnellste Zeit einer deutschen U20-Staffel seit zwanzig Jahren. 1996 hatte das deutsche Quartett in Sydney in 3:31,12 den WM-Titel gewonnen.


Mona Gottschämmer

Hochspringerin Mona Gottschämmer von der LG Eintracht Frankfurt belegte in ihrem ersten internationalen Finale, für das sie sich mit übersprungenen 1,80 Meter am Freitag qualifiziert hatte, den elften Platz. Bei der Einstiegshöhe von 1,75 Meter leistete sie sich einen Fehlversuch. Die 1,79 Meter überflog die Frankfurterin auf Anhieb, die 1,83 Meter waren für die 1,86-Meter-Springerin diesmal zu hoch. „Die letzten Schritte waren zu langsam und ich zu tief“, so die hessische U18-Rekordhalterin, die nach einem Magen-Darm-Infekt unmittelbar vor den U18-Weltmeisterschaften im Vorjahr in Kolumbien lange Zeit keine Topleistungen mehr abliefern konnte. Die zweite Deutsche im Finale, Mareike Max aus Bremen, übersprang 1,83 Meter und belegte Rang fünf. Weltmeisterin wurde die Tschechin Michaela Hruba mit übersprungenen 1,91 Meter. Ximena Lizbeth Esquivel (Mexiko/1,89) sowie die U20-Weltjahresbeste Yuliya Levchenko (1,86) folgten auf den nächsten Plätzen. (tam)

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24.07.2016