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Rio-Update, Teil 2: Siebenkämpferin Carolin Schäfer


Carolin Schäfer (Foto: Facebook, Carolin Schäfer official)

Auch dank Carolin Schäfer wissen wir jetzt, was eine Siebenkämpferin alles so mitnehmen muss nach Rio de Janeiro. Wie auf dem Foto zu sehen ist, eine ganze Menge: Rollkoffer in verschiedenen Größen, Rucksack, Sporttasche… Die 24-Jährige vom TV Friedrichstein war bereits U20-Weltmeisterin (2008), U20-Europameisterin (2009), EM-Vierte (2014) Zweite (2015) und Dritte (2016) beim Traditionsmeeting in Götzis - aber natürlich sind die Olympischen Spiele für sie der vorläufige Karrierehöhepunkt. Und die Chancen stehen bestens, dass Carolin Schäfer ab Freitag (14.35 Uhr, MESZ) einen guten, vielleicht sogar sehr guten Wettkampf absolvieren wird. Denn Ende Mai hat sich die Athletin von Trainer Jürgen Sammert in Götzis auf 6.557 Punkte verbessert, in der Weltjahresbestenliste bedeutet dies Platz fünf. Hinter der WM-Zweiten Brianne Theisen-Eaton (Kanada/6.765), Olympiasiegerin Jessica Ennis-Hill (Großbritannien/6.733), der Europameisterin Anouk Vetter (Niederlande/6.626) sowie der WM-Dritten Laura Ikauniece-Admidina (Lettland/6.622). Die Zahlen sprechen für sich, soll heißen: Carolin Schäfer ist eine Medaillenkandidatin.

„Ich möchte in Rio 6.600 Punkte machen und man wird vor Ort sehen, für welche Platzierung dies reichen wird“, sagt sie. Betrachtet man ihre diesjährigen zwei Siebenkämpfe etwas genauer - neben Götzis absolvierte sie noch Ratingen mit 6.476 Punkten - erscheint in der Summe vieles möglich. In Götzis sammelte Carolin Schäfer persönliche Einzelbestleistungen im Weitsprung (6,31) und über 200 Meter (23,37) ein; in Ratingen im Kugelstoßen (14,56) sowie im Speerwurf (50,73). „Im Hinterkopf steht immer, dass mein Kindheitstraum in Rio in Erfüllung gehen wird und ich dort den Wettkampf meines Lebens mache“, sagte sie unlängst Leichtathletik TV. (tin.)

Der HLV wünscht Carolin Schäfer viel Erfolg bei den Olympischen Spielen!

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08.08.2016