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Rio-Update, Teil 7: Gesa Felicitas Krause, 3.000 Meter Hindernis


Gesa Krause mit olympischem Gepäck (Foto: Facebook)

U20-Europameisterin, U23-Europameisterin, EM-Vierte und EM-Fünfte, Olympia-Achte, WM-Dritte, -Sechste und -Neunte, zuletzt Europameisterin in persönlicher Bestzeit von 9:18,85 Minuten - bei all den Erfolgen von Gesa Felicitas Krause kann man kaum glauben, dass sie erst vor wenigen Tagen 24 Jahre alt geworden ist. 24! Und in der nationalen Leichtathletik gibt es wohl kaum eine andere Athletin, einen anderen Athleten, die/der sich so konsequent und mit allen Konsequenzen dem Hochleistungssport verschrieben hat wie die 3.000-Meter-Hindernisläuferin von der LG Eintracht Frankfurt. „Sie ist unwahrscheinlich ehrgeizig und will natürlich alles sehr, sehr schnell erreichen“, sagte ihr Heimtrainer Wolfgang Heinig kürzlich dem hr fernsehen. Ein Zitat, das durchaus bemerkenswert ist, schließlich ist Heinig bekannt dafür, dass er seinen Athleten/Athletinnen in allen Belangen nicht gerade wenig abverlangt. Gesa Krause scheint dennoch ein spezieller Fall zu sein. „Ihre Ungeduld muss man ein bisschen bremsen.“ Dass die Hessin selbst gegen vermeintlich hoch favorisierte Läuferinnen aus Afrika, genauer aus Kenia. Äthiopien und Tunesien bestehen kann, hat sie vor einem Jahr bei der WM in Peking eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Es fehlte nur ein Wimpernschlag und es wäre nach einem atemberaubenden Rennen nicht die Bronzemedaille in 9:19,25 Minuten, sondern der Titel geworden. Was wiederum direkt zu ihrer Zielstellung für Rio führt: Es soll eine olympische Medaille werden. In diesem Zusammenhang ist es gut möglich bis wahrscheinlich, dass Gesa Krause auch den deutschen Rekord von Antje Möldner-Schmidt (9:18,54 Minuten/2009) in ihren Besitz bringt. (tin.)

Der HLV wünscht Gesa Krause viel Erfolg bei den Olympischen Spielen!

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11.08.2016