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Vanessa Grimm U20-Siebenkampf-Meisterin


Da ist das Ding - in der Mitte Vanessa Grimm mit der wertvollsten Medaille (Foto: IRIS)

Großer Coup von Vanessa Grimm bei den deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Kienbaum: Die 19-jährige von der LG Reinhardswald gewann souverän den U20-Titel im Siebenkampf und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um 229 Zähler auf nunmehr 5.538 Punkte. „Ein optimales Ergebnis“, sagte der hessische Landestrainer Philipp Schlesinger. „Vanessa hat alles perfekt zusammenbekommen.“ So über 100 Meter Hürden mit 14,91 Sekunden, im Hochsprung (1,71 Meter), im Kugelstoßen (12,26 Meter) sowie zum Abschluss des ersten Tages bei Windstille über 200 Meter (25,05 Sekunden). Den zweiten Tag begann die Vorjahresdritte mit 5,68 Metern im Weitsprung, es folgten 42,27 Meter mit dem Speer sowie 2:22,24 Minuten über 800 Meter. In der Summe ergab dies einen gewaltigen Vorsprung, auch ohne eine einzige persönliche Bestleistung in den Einzelwettbewerben. Die zweitplatzierte Folke Woch (TSV Fahrdorf) kam auf 5.081 Punkte.

In der deutschen U20-Jahresbestenliste rückte Vanessa Grimm, die zudem die B-Kadernorm erfüllte, hinter Lisa Maihöfer (LG Staufen(5.540 Punkte) auf Rang zwei vor. „Das ist ein optimales Ergebnis gewesen“, sagte Schlesinger. Was nicht vergessen werden sollte: Nicola Ader von der TG Rimbach erreichte in Kienbaum mit 4.777 Punkten den vierten Platz.

Zwei Wochen nach seinem Länderkampf-Einsatz beim Thorpe-Cup in den USA entschied sich Dennis Hutterer vom ASC Darmstadt kurzfristig, für die DM in Kienbaum nachzumelden - und belohnte sich mit Platz zwei in der U23-Wertung.


Dennis Hutterer (Foto: IRIS)

Den Titel schnappte sich der Polizist Torben Blech (Bayer Leverkusen) mit persönlicher Bestleistung von 7.541 Punkten, Hutterer kam auf 7.354 Punkte. Damit war der Südhesse insgesamt drittbester Zehnkämpfer der Tageswertung, denn nur Blech und der Männersieger Felix Hepperle (LG Neckar-Enz/ 7.441 Punkte) waren besser. Hutterer begann mit guten 11,14 Sekunden über 100 Meter, bei seinen 6,65 Meter im Weitsprung verschenkte er leider das komplette Absprungbrett. Trotzdem lag Hutterer zu Beginn des zweiten Tages nach einem starken Diskuswurf (47,37 Meter) in Führung, fiel dann aber nach dem Stabhochsprung (4,20 Meter) sowie dem Speerwerfen (48,81 Meter) zurück. „Dennis hat ein absolut vernünftiges Ergebnis gezeigt“, sagte Schlesinger.

Aufgrund einer Verletzung konnte Lea Menzel (TV Neu-Isenburg) den U23-Siebenkampf nicht beenden. Sie zog sich beim Aufwärmen zum Weitsprung eine Beugerverletzung zu und meldete sich ab. (tin.)

 


15.08.2016