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HLV-Kadereröffnungsfeier in Wiesbaden


Chantal Buschung moderierte die Veranstaltung (Foto: HLV)

Die Kadernominierungsfeier des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) am Sonntagnachmittag im Wiesbadener Gutenberg-Gymnasium war eine runde, eine gelungene Sache. Organisiert vom Wiesbadener Leichtathletik-Verein (WLV) um Gudrun Rouhi sowie dem HLV-Referenten Leistungssport/Marketing, Carsten Ebert, wurden in der Aula 69 neue Nachwuchsathleten in die Kader aufgenommen. Die kurzweilige Veranstaltung wurde moderiert von Chantal Buschung. HLV-Präsidentin Anja Wolf-Blanke begrüßte die Gäste, ebenso Martin Buchwaldt, der Schulleiter des Gutenberg-Gymnasiums, das als Schulsportzentrum und Partnerschule des Leistungssports einen vorzüglichen Ruf genießt. Was auch dem Lehrer/Trainer Diedrich Meyn zu verdanken ist. Dass unter den Gästen der Vorsitzende des Leichtathletik-Fördervereins Hessen (LFH), Franz-Josef Kemper, sowie der Leiter des Olympiastützpunktes Hessen, Werner Schaefer, weilten, verdeutlichte die Wertschätzung dieser Veranstaltung. Erstmals fand die Kadernominierungsfeier in einer Schule statt, und erstmals standen für die verschiedenen Disziplinblöcke Paten aus der hessischen Spitzen-Leichtathletik bereit.

So die Sprinterin Lisa Mayer (LG Langgöns-Oberkleen), Weitspringerin Maryse Luzolo (Königsteiner LV), 800-Meter-Läufer Marc Reuther (WLV), Hammerwerfer Konstantin Steinfurth (LG Eppstein-Kelkheim), Zehnkämpfer Dennis Hutterer (ASC Darmstadt) sowie 400-Meter-Hürdenläuferin Eileen Demes (TV Neu-Isenburg).

Anja Wolf-Blanke betonte in ihrer kurzen Rede, dass Lisa Mayer im Alter von 15 Jahren zum ersten Mal bei der Kadernominierung zugegen war, fünf Jahre später ist die Mittelhessin als Olympiavierte die erfolgreichste Leichtathletin des Landesverbandes. Obwohl sich in den vergangenen Jahren sehr Vieles zum Besseren gewendet hat, hob die HLV-Präsidentin beim Thema Zusammenarbeit nochmals hervor: „Kadertrainer und Heimtrainer - bitte sprechen sie miteinander!“ Schulleiter Buchwaldt verdeutlichte die Vereinbarkeit von Schule und Sport, speziell in Verbindung mit dem örtlichen WLV. Der langjährige OSP-Laufbahnberater Arnulf Rücker dankte den HLV-Trainern für die gute Zusammenarbeit („zielführend und toll“) und skizzierte in seinem Impulsvortrag die Möglichkeiten der Dualen Karriere.


Die Paten der HLV.Kader - Eileen Demes, Konstantin Steinfurth, Lisa Mayer, Dennis Hutterer, Maryse Luzolo und Marc Reuther (Foto: Priedemuth)

Also die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss, das Studium/den Beruf sowie die sportliche Karriere in Einklang zu bringen. Dass Rücker dabei einen wichtigen Part innehat, ist keine Frage; was im Übrigen die vielen positiven Rückmeldungen von Trainern und Athleten/Athletinnen bestätigen. Die Diversifizierung der Dualen Karriere in Kurzform: Sportfördergruppe der hessischen Polizei, Partner-Hochschulen des Spitzensports, Kooperationen mit Fern-Universitäten, Sportfördergruppe der Polizei. Doch egal, wofür sich die Interessenten letztlich entscheiden, wichtig ist: Etwa 18 Monate vor dem Schulabschluss in die konkreten Überlegungen einsteigen. Und vielleicht lassen sich die Talente, die nun in die Kader aufgenommen wurden, ja von der „Aufbruchstimmung“ anstecken, die HLV-Vizepräsident Leistungssport Martin Rumpf spürt.

Uwe Martin

 


25.09.2016