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500 Teilnehmer beim 1. BARMER Walking Day Frankfurt

Der 9-jährige Wallach „McLorenz“, geritten von Marlen Mandel, gewinnt überraschend das Showrennen vor dem deutschen Rallyemeister Matthias Kahle im Skoda Octavia Combi 4x4 und dem Sprinter Machaeve Souza Victorino aus Mosambik

Große Zufriedenheit herrschte bei den Initiatoren, Partnern, Sponsoren und Organisatoren nach dem 1. BARMER Walking Day am 11. Juni auf der Galopprennbahn Frankfurt-Niederrad. Eingebunden war die Veranstaltung in die bundesweite Initiative „Deutschland bewegt sich“. Zur Premiere in Frankfurt hatten sich 500 Teilnehmer eingefunden, darunter viele Nordic Walker und Walker, die erstmals die Galopprennbahn besuchten und begeistert waren von dem Ambiente mit Blick auf die Frankfurter Skyline. „Das Debüt ist geglückt“, sagte Geschäftsführer Jo Schindler von der veranstaltenden Agentur „motions events“, die auch den Messe Frankfurt Marathon organisiert. „Natürlich gibt es immer etwas zu ver-bessern, darüber reden wir in den nächsten Wochen.“ Doch die Unterstützung der Sport-begeisterung in der Rhein-Main-Region war zweifelsohne gelungen.

Daß es eine zweite Auflage geben wird, daran ließ auch Frank Mayer, Abteilungsleiter Marketing und Vertrieb der BARMER Regionalgeschäftsstelle Frankfurt, keinen Zweifel: „Die Veranstaltung war eine gelungene Sache, und das wird sich herumsprechen. Wir werden im nächsten Jahr mit Sicherheit den zweiten Walking Day Frankfurt veranstalten.“ Diese Meinung teilte auch Rennbahn-Geschäftsführer Andreas Haase. „Mit dem Walking Day sind wir einen Schritt nach vorne gekommen, die Rennbahn für ein breiteres Publikum und für neue Zielgruppen zu öffnen.“ Eine perfekte Werbung für den nächsten Renntag am 6. Juli. Von Seiten der Stadt Frankfurt am Main als Initiator überzeugten sich Sportamtsleiterin Dr. Karin Fehres und Stadtrat Hans-Dieter Bürger vor Ort von dem neuen Veranstaltungs-konzept, das Breiten- und Gesundheitssport mit prominenten (Ex-)Sportlern in Verbindung brachte. So gab Doppel-Olympiasiegerin Heike Drechsler als Walking-Instructor wichtige Tipps, Fußball-Weltmeister Bernd Hölzenbein ließ beim Torwandschießen sein Können aufblitzen und der Olympiazweite Gerhard Hennnige (400 Meter Hürden, 1968) bot für den Hessischen Leichtathletik-Verband Schnupperkurse im Bereich Walking an. Großer Andrang herrschte auch beim Fitness-Test, den der Hessische Turnverband als weiterer Kooperationspartner präsentierte. Der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt worden war der Fitness-Test beim Deutschen Turnfest in Berlin von der BARMER und dem Deutschen Turner-Bund.

„Walking-Veranstaltungen haben in Deutschland ein gewaltiges Potential“, sagte Dieter Bauer vom Sportartikelhersteller Asics. Heike Drechsler hatte den Asics-Geschäftsführer animiert, sich über die 5-Kilometer-Distanz aktiv in das Geschehen einzubringen – und Bauer war begeistert. Trotz des ungewohnten Rasenuntergrunds. Das Angebot an alle Teilnehmer, wahlweise mit oder ohne Zeitmessung zu starten, unterstützte Bauer aus-drücklich. „Spaß und Begeisterung am Sport und der Bewegung sind schließlich das Wichtigste. Asics ist im nächsten Jahr als Partner für Frankfurt wieder mit im Boot.“ Interessant am Rande: Walking-Schuhe mit speziellen Leisten und ausgeprägtem Zehenbereich für die Abrollbewegung machen bereits 15 Prozent des Asics-Schuhabsatzes aus.

Das mit Spannung erwartete Showrennen Mensch-Pferd-Auto zum Abschluß der Veran-staltung gewann überraschend der 9-jährige Wallach „McLorenz“, geritten von Marlen Mandel. Die Startflagge hatte Frau Alexa zu Solms vom Rennklub Frankfurt gesenkt, und nach 100 Metern lag der Vierbeiner eine Länge vor dem deutschen Rallyemeister Matthias Kahle, der einen Skoda Octavia Combi 4x4 2.0 FSI mit 150 PS gesteuert hatte. „Das war eine interessante Sache“, sagte Kahle und verabschiedete sich freundschaftlich vom dem Leichtathleten Machaeve Souza Victorino aus Mosambik. Der 24-jährige Sprinter, Landes-rekordhalter über 110 Meter Hürden (14,20 Sekunden) und Student an der Mainzer DLV-Auslandstrainerschule, hatte bis 60 Meter gut im Rennen gelegen, danach aber keine Chance mehr. „Es war schwer, aber eine tolle neue Erfahrung. Auf dem Rasen muß man ganz anders laufen als auf einer Kunststoffbahn“, sagte er. Fünfzehn Millimeter lange Dornen in seinen Spikeschuhen hatten „Zito“ Halt gegeben. Skoda-Fahrer Kahle hatte in dem Showrennen übrigens die Innenbahn, neben ihm lief der Mann aus Mosambik, den begeisterten Zuschauern am nächsten war Marlen Mandel. Andreas Ott, Geschäftsführer der BARMER-Regionalgeschäftsstelle Frankfurt, speicherte das Renngeschehen auf seiner Digicam, in den nächsten Tagen wird den drei Beteiligten eine digitalisierte Kopie zukommen…


Uwe Martin (Pressesprecher 1. BARMER Walking Day/0171-8377740)



 


14.06.2005