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DM Hallen-Mehrkampf: Marshella Foreshaw U18-Zweite, dazu vier dritte Plätze für den HLV


Marshella Foreshaw (li.) und Lara Kohlenbach (Foto: IRIS)

Sechs Teilnehmer, fünf Podestplätze. Bei den deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Hamburg erzielten die hessischen Starter laut des hessischen Landestrainers Philipp Schlesinger ein „extrem positives Ergebnis“. Im Einzelnen hieß das: Platz zwei für Marshella Foreshaw vom Königsteiner LV im Fünfkampf der U18. Ihre 3.949 Punkte wurden nur von Francine Philipp vom LC Rehlingen (3.994) übertroffen. Nach der dritten Disziplin, Bestleistung im Kugelstoßen mit 13,58 Metern, lag Foreshaw sogar in Führung. Die hatte auch nach dem verunglückten Weitsprung, einem „Sicherheitssprung“ auf 5,45 Meter im dritten Versuch, noch Bestand. Auf den abschließenden 800 Metern war die Saarländerin knapp vier Sekunden schneller als die Königsteinerin (2:25,45 Minuten), das reichte zum Sieg. Die weiteren Leistungen von Marshella Foreshaw: 8,75 Sekunden über 60 Meter Hürden und 1,64 Meter im Hochsprung. Mit drei persönlichen Bestleistungen U18-Dritte wurde Lara Kohlenbach, auch sie trägt das Trikot des KLV. 9,21 Sekunden im Hürdensprint, 1,67 Meter im Hochsprung, 5,72 meter im Weitsprung (jeweils p.B.), 10,47 Meter mit der Kugel und 2:24,32 Minuten über 800 Meter lauteten Kohlenbachs Einzelleistungen.

Weiter geht es mit den dritten Plätzen. Andreas Bechmann von der LG Eintracht Frankfurt sammelte 5.374 Zähler im Siebenkampf der U20, und zwar nach 7,30 Sekunden über 60 Meter, 6,82 Meter im Weitsprung, 12,88 Meter im Kugelstoßen, starken 1,98 Meter im Hochsprung, 8,52 Sekunden über 60 Meter Hürden, souverän gemeisterten 4,50 Meter im Stabhochsprung und mutigen 2:50,17 Minuten im abschließenden 1.000-Meter-Lauf. Ebenfalls im Siebenkampf den dritten Rang belegte Felix Bornhofen vom ASC Darmstadt, in der Altersklasse U18. Die 4.840 Punkte kamen zustande nach folgenden Einzelresultaten: 7,39 Sekunden über 60 Meter, 6,76 Meter im Weitsprung, die Kugel stieß der Südhesse auf 11,33 Meter, mit dem Stab überquerte er 3,90 Meter; dazu am zweiten Tag 8,69 Sekunden im Hürdensprint (inklusive eines Beinahe-Sturzes an der zweiten Hürde und einem daraus resultierenden Malheur am Fuß), 1,86 Meter im Hochsprung und 2:57,79 Minuten über 1.000 Meter. Noch „Luft nach oben“ sieht Schlesinger bei Vanessa Grimm von der LG Reinhardswald, sie kam mit 3.941 Punkten im Frauen-Fünfkampf ebenfalls auf den dritten Platz (60m Hürden: 8,99 Sekunden, Hoch: 1,69 Meter, Kugel: 12,95 Meter, Weit: 5,67 Meter, 800 Meter: 2:28,44 Minuten). Last but not least sei noch der fünfte Rang von Anissa Tammaoui (Wiesbadener LV) im U18-Fünfkampf erwähnt (3.557). (tam)

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29.01.2017