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Starke Resonanz und gute Leistungen bei den hessischen Winterwurf-Meisterschaften


Christina Kiffe (Foto: Priedemuth)

Werfen ist „in“. Trotz winterlich frischer Temperaturen gab es bei den hessischen Winterwurf-Meisterschaften mit rund 150 Meldungen für die Disziplinen Hammer, Diskus und Speer eine starke Resonanz. Und auch diverse Resultate im Leistungszentrum an der Frankfurter Hahnstraße konnten sich durchaus sehen lassen. Sabine Rumpf (LSG Goldener Grund) stieg im Diskuswerfen mit starken 51,47 Metern in die Saison ein - Platz drei in der aktuellen deutschen Bestenliste. Auch Christina Kiffe (ASC Darmstadt) wird seit dem Wochenende bundesweit „auf 3“ geführt. Die Siebenkämpferin markierte mit dem Speer 47,92 Meter. Maximilian Becker (LG Eintracht Frankfurt) lieferte im Hammerwerfen solide 64,78 Meter ab und blieb damit nur geringfügig unter seiner (Jahres-)Bestmarke von 65,20 Metern, die er zwei Wochen zuvor beim Kadertestwettkampf auf den Rasen gezaubert hatte. Gleiches trifft auf Konstantin Steinfurth (LG Eppstein-Kelkheim) zu. Der U23er erreichte dieses Mal 57,99 Meter (zuvor 58,27). Marius Rosbach (TV Elz), seit einigen Monaten Vollzeit im aktiven Polizeidienst tätig, verließ den Diskusring mit 47,63 Meter - aktuell Rang sieben in Deutschland.

Doch zurück zu den Jungs und Mädels mit dem Hammer. Sebastian Arnold (TuS Weilmünster) gefiel in der U20 mit 56,59 Meter (5. DLV-Liste). Seine Vereinskollegin Laura Siegel (U18) machte es spannend. Im letzten Versuch schlug das drei Kilogramm schwere Sportgerät dann bei der persönlichen Bestweite von 55,01 Meter (4. DLV) auf dem Rasen ein. Ebenfalls einen neuen „Hausrekord“ gab es mit 54,72 Metern (3. DLV) für Leo Sommerlade vom ESV Jahn Treysa in der U18. Hervorragend auch die 52,15 Meter von Kai Hurych (KSV Fürth) bei den M14ern. Zwei Titel (Hammer und Diskus) und eine Vizemeisterschaft (Speer) gab es es in der W15 für Jette Priedemuth (Königsteiner LV), die mit dem Hammer (41,20) sicher das DM-Ticket für Bremen löste. Hier ist auch Altersklassenkollegin Lilly Urban (TV Bermbach) dabei. Sie überzeugte beim Speerwerfen (42,17) und wurde Zweite mit dem Diskus. In der jüngeren W14 trug sich Mia Hasselhorst (LG Eintracht Frankfurt) mit Hammer und Speer in die Siegerliste ein.


Jana Marie Lowka (Foto: Priedemuth)

Jana Marie Lowka (LG Eintracht Frankfurt), derzeit im Speerwurf mit 46,53 Meter in der U18 die Nummer zwei in Deutschland, kam mit 43,89 Meter nicht ganz an ihre Marke von Mitte Januar heran. Pascal Maillet (SSC Bad Sooden-Allendorf/U18) beförderte seinen Speer auf 53,13 Meter (4. DLV). Den richtigen Dreh im Diskusring fand Janis Hamel (TV Gelnhausen), dessen bester Versuch mit der 1,5 Kilogramm schweren Scheibe mit 45,40 Metern (7. DLV) gemessen wurde.

Ganz klar, die Winterwurf-Meisterschaften haben sich im Terminkalender des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) etabliert, werden durchweg angenommen und waren auf dem Weg zu den nationalen Winterwurf-Meisterschaften in Sindelfingen ein wichtiger Schritt zur Leistungsüberprüfung. "Mit dem Verlauf der Veranstaltung bin ich sehr zufrieden. Klaus Schuder und sein Team sorgten für einen reibungslosen Ablauf, trotz der Umbauarbeiten am Wurfhaus. Bei der Zahl der Teilnehmer gab es im Vergleich zum Vorjahr nochmals eine leichte Steigerung. Auffällig war die hohe Zahl an Nachwuchswerfen, obwohl die Normen in einigen Fällen nochmals leicht erhöht wurden. Es beschäftigen sich mehr Vereine und Trainer mit dem Bereich Wurf. Es ist sehr erfreulich und eine Bestätigung für uns Hauptamtliche sowie die Kadertrainer, dass wir wieder mehr Athleten für den Wurf begeistern können. Eine tolle Sache war auch wieder die optische Weitenmessung von den Kollegen aus dem benachbarten Landesverband Rheinland-Pfalz. Dieses Verfahren beschleunigt eine solche Großveranstaltung doch ungemein", sagte Regine Isele, HLV-Cheftrainerin Wurf. (jp)

 


31.01.2017