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Lisa Oed deutsche Jugend-Hallenmeisterin, Nicola Ader mit Bestleistung Hochsprung-Fünfte


Lisa Oed (Foto: Iris)

Lisa Oed vom SSC Hanau-Rodenbach ist ihrer Favoritenrolle über 3.000 Meter gerecht geworden und hat dem Hessischen Leichtathletik-Verband (HLV) bei den 49. Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Sindelfingen den einzigen Titel beschert. Von Anfang an diktierte die 18-Jährige das Tempo und hatte im Ziel nach 9:43,43 Minuten fast sechs Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Lisa Vogelgesang (Eintracht Hildesheim/9:49,18) herausgelaufen. „Das war der Plan, dass ich das Tempo übernehme, wenn es sonst keiner freiwillig macht," sagte die Athletin von Trainer Sascha Arndt nach dem Lauf im Glaspalast dem Fachportal leichtathletik.de. Es war bereits Lisa Oeds zweiter nationaler Meistertitel über 3.000 Meter nach ihrem Sieg 2016 unter freien Himmel in der U18. Und noch eine Duplizität: Schon bei den vorjährigen Jugend-Hallenmeisterschaften in Dortmund holte der HLV einen einzigen Titel, den durch Marc Tortell, auch über 3.000 Meter.

Und die anderen Hessen auf den Plätzen 1 bis 8 in Baden-Württemberg? Es gab zwei fünfte Plätze, den einen durch Lisa Oeds Vereins- und Disziplinkollegen Marius Abele (8:50,72), den anderen durch die Hochspringerin Nicola Ader von der TG Rimbach, die noch einen Zentimeter auf ihre Bestleistung draufpackte (1,80 Meter); aufs Siegerpodest fehlten nur zwei Zentimeter. Allein dreimal nahm Nicola Ader ihre Höhen im dritten Versuch (1,72/1,78/1,80). Auf Platz sechs kam mit Julius Hild ein weiterer 3.000-Meter-Läufer aus Hanau-Rodenbach (8:56,57), denselben Rang belegte Oskar Schwarzer vom TV Groß-Gerau über 800 Meter (1:55,50). Letzterer vergab eine bessere Platzierung, als er 260 Meter vor Schluss nach außen abgedrängt wurde und so aus dem Rhythmus kam.


Nicola Ader (Foto: Dirk Wagner)

Alleine sieben Mal schaffte es ein hessischer Athlet bzw. eine hessische Athletin auf den siebten Platz. Im Weitsprung waren das Lara Kohlenbach (Königsteiner LV/5,85 Meter) und Lennart Genz (TSV Eintracht Stadtallendorf/6,96 Meter), im Glaspalast kamen noch die Stabhochspringerin Lea Kurz (TSV Kirchhain/3,80 m) sowie die Kugelstoßerin Patrizia Römer (TSV Hessen Frankenberg/14,45 Meter) dazu. Die weiteren siebten Ränge wurden jeweils in den U18-Winterwurfwettbewerben im Floschenstadion erzielt, nämlich durch Janis Hammel (TV Gelnhausen/44,47 Meter) mit dem Diskus, Leo Sommerlade (ESV Jahn Treysa/53,54 m) mit dem Hammer und Pascal Maillet (SSC Bad Sooden-Allendorf/50,95 Meter) mit dem Speer. Nach einer Bestleistung im Vorlauf (2:13,15) wurde Lara Torell vom TV Rendel im 800-Meter-Finale Achte (2:29,48). (tam)

Die Bilanz der Hessen in Zahlen (Plätze 1-8):
1. Platz, 3.000 Meter: Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach) 9:43,43 min
5. Platz, 3.000 Meter: Marius Abele (Hanau-Rodenbach) 8:50,72 min
5. Platz, Hochsprung: Nicola Ader (TG Rimbach) 1,80 m
6. Platz, 800 Meter: Oskar Schwarzer (TV Groß-Gerau) 1:55,50 min
6. Platz, 3.000 Meter: Julius Hild (Hanau-Rodenbach) 8:56,57 min
7. Platz, Weitsprung: Lennart Genz (TSV Eintracht Stadtallendorf) 6,96 m
7. Platz, Weitsprung: Lara Kohlenbach (Königsteiner LV) 5,85 m
7. Platz, Stabhochsprung: Lea Kurz (TSV Kirchhain) 3,80 m
7. Platz, Diskuswurf (U18): Janis Hammel (TV Gelnhausen) 44,47 m
7. Platz, Hammerwurf (U18): Leo Sommerlade (ESV Jahn Treysa) 53,54 m
7. Platz, Kugelstoßen: Patrizia Römer (TSV Hessen Frankenberg) 14,45 m
7. Platz, Speerwurf (U18): Pascal Maillet (SSC Bad Sooden-Allendorf) 50,95 m
8. Platz, 800 Meter: Lara Tortell (TV Rendel) 2:29,48 min

Zu den Ergebnissen

 


27.02.2017