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Wierig, Münch, Rüh und Craft steigen beim Wiesbadener Werfer-Cup in den Ring

Zwei Wochen vor dem Meldeschluss liegen für den 22. Werfer-Cup am 13. Mai in Wiesbaden die ersten hochkarätigen Meldungen vor. Bei den Männern führt Martin Wierig (persönliche Bestleistung 68,33 Meter) das Feld an, in Markus Münch (66,78 Meter) und David Wrobel (63,51 Meter) steigen zwei weitere deutsche Diskus-Topathleten im Helmut-Schön-Sportpark in den Ring. Meeting-Direktor Peter Schulte liegen auch Zusagen des Australiers Benn Harradine (68,20 Meter), seines Landmanns Mathew Denny (65,37 Meter) sowie des Schweden Simon Petterson (63,10 Meter) vor. Die Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für die Weltmeisterschaften in London (5. bis 13. August) liegt bei 65 Meter.
Bei den Frauen führt aktuell Anna Rüh (66,14 Meter) die Meldeliste an. Dahinter folgen mit Shanice Craft (65,88 Meter) und Kristin Pudenz (62,21 Meter) weitere ambitionierte deutsche Top-Werferinnen. Die WM-Norm für die Frauen ist vom DLV bei 61,20 Meter festgesetzt worden. Jenseits dieser Marke liegen auch die „Hausrekorde“ der Chinesinnen Feng Bin (65,14 Meter) und Lu Xiaoxin (62,76 Meter).
Aus gegebenem Anlass noch ein paar Worte zu jenen, die beim Werfer-Cup nicht am Start sein werden. Denn zeitgleich findet in Schanghai (China) ein Diamond-League-Meeting statt, zu dem die besten Zehn der Weltrangliste eingeladen wurden. Das heißt: Es geht um richtig viel Geld, das man als professioneller Leichtathletik nicht liegen lassen sollte. Weitergedacht bedeutet dies, dass Olympiasieger Christoph Harting ebenso in Schanghai dabei sein wird wie der Olympiadritte Daniel Jasinski, Nadine Müller und Julia Harting, geborene Fischer. Die EM-Zweite ist seit dem vergangenen September verheiratet mit Robert Harting, dem dreimaligen Weltmeister, Olympiasieger (2012) und sechsmaligen Wiesbaden-Gewinner. Der 32-jährige Altmeister könnte ebenfalls in Schanghai an den Start gehen, sein dortiger Saisoneinstand sei jedoch „nicht in Stein gemeißelt“, sagte Harting der Ältere kürzlich der „Berliner Morgenpost“.

Uwe Martin

 


20.04.2017