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Kathrin Klaas schleudert den Hammer auf Platz elf


Kathrin Klaas im WM-Finale von London (Foto: Jens Priedemuth)

Als Kathrin Klaas am späten Montagabend aus dem Ring ging im Olympiastadion von London, war eine Wettkampfsaison mehr oder weniger vorüber, die etwas erfolgreicher war als die vorangegangene olympische. Vor einem Jahr, bei den Spielen in Rio, war die heute 33-Jährige bereits in der Qualifikation ausgeschieden, und damals wie heute lagen hinter der Hammerwerferin einige Monate, in denen sie mit ihrem verletzungsanfälligen Körper gekämpft hatte. Insofern sind die Sommermonate 2016 und 2017 Dubletten in ihrer langen Karriere. Bei ihrer siebten Weltmeisterschaft erreichte die Athletin von der LG Eintracht Frankfurt letztlich den elften Platz mit 68,91 Metern. Sie selbst und wohl auch niemand anderes, sagte sie anschließend, habe damit gerechnet, dass sie das WM-Finale erreichen könne angesichts der Krankheitsgeschichte im Vorfeld, einer Blockade im Brustwirbelbereich. Sie habe ihre Technik umgestellt, um den Rücken zu schonen, doch es sei nicht automatisiert und deshalb schwierig, den richtigen Punkt zu treffen. Ihr WM-Finalwert, fast zehn Prozent unter ihrer Bestleistung, die sie als Olympiavierte von London im Jahr 2012 mit 76,05 Metern erreicht hatte, sei nicht ihr Anspruch. (tin.)

 


08.08.2017