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Gedankenaustausch beim Blockgespräch Langsprint/Hürden in Frankfurt


Robert Schieferer (Foto: HLV)

Eine möglichst optimale Betreuung der Kaderathleten/-innen gewährleisten - dies kann als übergeordnetes „Leitmotiv“ des Blockgesprächs Sprint definiert werden, zu dem sich am vergangenen Wochenende zehn Trainer sowie HLV-Leistungssportreferent Carsten Ebert in Frankfurt trafen. Die Blockgespräche des Hessischen Leichtathletik-Verbandes sind in allen Disziplinbereichen seit einigen Jahren zur Tradition geworden und dienen dem Informations- und Gedankenaustausch zwischen den persönlichen Trainern der HLV-Kaderathleten und den Verantwortlichen des HLV. Nach einem kurzen Rückblick auf die Wettkampfsaison 2017 durch HLV-Cheftrainer Sprint, Robert Schieferer, erläuterten die Trainer ihre persönlichen Trainingsgruppen und ihre Sportstättensituation. Für die von ihnen betreuten Kaderathleten definierte jeder Trainer konkrete individuelle Leistungs- und Erfolgsziele für 2018. Abgeleitet von diesen Zielen nahm die Diskussion, welche Form der Zusammenarbeit die Kadersportler am besten unterstützt, die meiste Zeit in Anspruch. Durch die neuen HLV-Talentstützpunkte ist eine enge Verzahnung zwischen den E-Kadern und D-Kadern und eine systematische Talentsichtung gewährleistet.

Die an den Stützpunkten vereinsübergreifend tätigen Trainer geben den Kaderathleten die Möglichkeit, regelmäßig mit anderen leistungsstarken Sportlern zu trainieren, ohne weite Anfahrtswege zurücklegen zu müssen. Optimiert wird die Kaderförderung dann durch die zentralen Maßnahmen des Kadertrainers am Bundesstützpunkt Frankfurt. Die Bereitschaft zur vereinsübergreifenden Zusammenarbeit und zum trainingsmethodischen Austausch, um kleine effektive „Teams“ zu bilden, ist bei allen Anwesenden hoch. Das Treffen schloss mit einem intensiven Austausch über eine langfristige altersgerechte Trainingsmethodik und Trainingssystematik in den Langsprint- und Langhürdendisziplinen. Und spätestens in einem Jahr werden sich erste Erkenntnisse eingestellt haben, ob die vereinbarten Maßnahmen erfolgreich waren.

Robert Schieferer (HLV-Cheftrainer Sprint/Hürden)

 


07.09.2017