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Mehr als acht Jahre später: WM-Silber 2009 für Hochspringerin Ariane Friedrich


Ariane Friedrich (Foto: IRIS)

Hochspringerin Anna Chicherova muss ihre nächste internationale Medaille zurückgeben. Das teilte der Leichtathletik-Weltverband IAAF in seinem aktuellen Newsletter mit. Die Russin verliert aufgrund ihres positiven Nachtests bei den Olympischen Spielen 2008 auch ihre Silbermedaille den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin an Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt). Das nun korrgierte Ergebnis lautete seinerzeit: 1. Blanka Vlasic (Kroatien/2,04 Meter), 2. Chicherova 2,02 Meter, 3. Friedrich 2,02 Meter. Wie die IAAF bekanntgab, hätte Chicherova an den Titelkämpfen in der deutschen Hauptstadt überhaupt nicht teilnehmen dürfen. Ende 2016 war bekannt geworden, dass bei einem Nachtest der Olympischen Spiele 2008 in Peking (China) in einer Probe der Russin das verbotene Steroid Turinabol gefunden wurde. Daraufhin musste die heute 35-Jährige bereits ihre Bronzemedaille zurückgeben. Friedrich rückte hier auf den vierten Platz vor. "Ich wäre lieber ehrliche Bronzemedaillengewinnerin, als wegen eines aufgedeckten Dopingfalls jetzt Silbermedaillengewinnerin", sagte Ariane Friedrich zum nachträglichen WM-Silber in Berlin.



Quelle: leichtathletik.de

 


01.02.2018