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Diana Sujew nähert sich der Hallen-WM


Diana Sujew zeigte in Düsseldorf ein schnelles 1.500-Meter-Rennen (Foto: Jens Priedemuth)

Diana Sujew von der LG Eintracht Frankfurt hat am Dienstagabend beim Meeting in Düsseldorf über 1.500 Meter die Norm für die Hallen-WM in Birmingham (Großbritannien/ 1. bis 4. März) sehr deutlich unterboten. Die 27-Jährige benötigte 4:08,33 Minuten, lief mit dieser Zeit vor 2.000 Zuschauern auf den vierten Platz und blieb unter dem DLV-Limit (4:11,00). Das Rennen gewann die Kenianerin Beatrice Chepkoech in hochklassigen 4:04,21 Minuten – Meeting- und Landesrekord. Den vormaligen Meetingrekord hatte im Jahr 2006 Maryam Yusuf Jamal (Bahrain) mit 4:05,37 Minuten aufgestellt. Die gebürtige Äthiopierin ist mit dem Frankfurter Mittelstreckler Homiyu Tesfaye verlobt, die beiden haben seit Juli 2017 eine gemeinsame Tochter. „Das war ein ganz, ganz tolles Rennen von Diana, das stärkste seit Jahren“, sagte ihr Heimtrainer Georg Schmidt. „Ein gleichmäßiger Rennverlauf mit gutem Kick hinten. Darauf kann man aufbauen.“ Die persönliche Hallenbestzeit von Diana Sujew steht seit sechs Jahren bei 4:07,72 Minuten. „Das Training hat gezeigt, dass die Form passt. Allerdings ist ein Rennen natürlich etwas anderes als Training“, sagte die Frankfurterin. Sollte sie für die Hallen-WM nominiert werden, wäre Diana Sujew „auf jeden Fall dabei“.

Unter seinen Ansprüchen blieb Marc Reuther in Düsseldorf. Der Wiesbadener war beim 800-Meter-Sieg des Polen Adam Kszczot (1:46,47) ohne Chance und blieb in 1:47,91 Minuten als Zehnter mehr als eine Sekunde über seinem unlängst aufgestellten hessischen Hallenrekord (1:46,51). „Ich habe mich einfach nicht clever angestellt. In einem solchen Feld können hinten raus alle spurten“, sagte Reuter. Auf einen Lerneffekt in taktischer Hinsicht hofft auch Coach Schmidt in den nächsten Rennen seines Schützlings am Samstag in Boston (USA) sowie bei der DM in Dortmund (17./18. Februar). tin.

 


07.02.2018