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Hoch- und Weitsprungfortbildung in Gießen


Das Wochenende vom 30. September auf den 01. Oktober stand auf dem Universitätsgelände in Gießen ganz im Zeichen der leichtathletischen Sprünge. Der Hessische Leichtathletik-Verband hatte eingeladen zu einem Fortbildungslehrgang für C- und B-Trainer zum Thema Weit- und Hochsprung im Grundlagen und Aufbautraining.
30 interessierte Teilnehmer konnten dabei den Ausführungen der Referenten Hansjörg Holzamer und Dr. Wolfgang Killing lauschen.
Der Samstag war dem Weitsprung und damit dem ehemaligen Weitsprung-Bundestrainer Holzamer vorbehalten. Er referierte über den Weitsprung im gehobenen Leistungsbereich. Die Zuhörer erfuhren dabei einiges über die Sprint- und Sprungschule in den USA, von wo Hansjörg Holzamer einen Grossteil seiner Übungspalette mitgebracht hat.
Unterstützt wurde er von Remigius Roskosch, ehemals Hessischer Meister im Weit- und Dreisprung, der viele der praktischen Übungen demonstrierte.
Weiterhin stellte der Referent noch einige Übungen vor, welche die Teilnehmer gerade im Schülerbereich gut anwenden können.

Am Sonntag war dann der erst vor kurzem zum Leiter der DLV-Trainerschule ernannte und vormalige Bundestrainer der Damen im Hochsprung Dr. Wolfgang Killing an der Reihe.
Auch er konnte an Hand einiger Videos ein Technikbild aufzeigen, auf das im Schüleralter hingearbeitet werden sollte. Als Praxisdemonstration war der ehemalige Deutsche Mehrkampfjugendmeister Adrian Becker vom heimatlichen LAZ Gießen mit dabei.
Angeleitet von Dr. Killing zeigte er verschieden Übungen zur Floptechnik, kleine Turnübungen und auch den „Hochsprung-Mehrkampf“.
„Ein sehr guter Lehrgang, das war Lernen von Profis“, war die Meinung der meisten Teilnehmer.
Auch Kurt Drolsbach vom HLV-Kreis Gießen war mit der Organisation und dem Ablauf der Fortbildung sehr zufrieden.
„Wir möchten weiter versuchen, solch kompetente Referenten nach Gießen zu holen“, sagte er nach Abschluss des Lehrgangs.

 


13.10.2006