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Schmuddelwetter beim Müllermilch night run


Mit dem Müllermilch night run, der zu Frühlingsbeginn in Darmstadt stattfand, fiel für die Lauf- und Walkingszene der Startschuss in die neue Saison. Im Herrngarten verabschiedeten bei dieser Auftaktveranstaltung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) 500 Teilnehmer/innen den Winter.

Trotz einer perfekten Organisation und neuer Streckenführung durch den Eventplatz hatte der Wettergott den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn mit strömendem Regen herrschten schwierige Bedingungen.

Der ehemalige Europameister über 400 Meter Hürden, Harald Schmid, blieb jedoch gelassen: "Laufen geht immer, egal bei welchem Wetter. Wer einmal seinen inneren Schweinehund überwunden hat, wird sehen, wie positiv sich Laufen auf die Gesundheit auswirkt. Seit ich nicht mehr gegen die Uhr laufen muss, steht bei mir der Spaß am Laufen im Mittelpunkt." Harald Schmid joggt regelmäßig zwei- bis dreimal in der Woche.

Begeisterung trotz Schlechtwetter
Trotz des Schmuddelwetters gingen alle mit großer Begeisterung auf die Strecke im Herrngarten, der aufwändig dekoriert und idyllisch beleuchtet war. Sambatrommler heizten unterwegs gehörig ein. Einsteiger konnten, unterstützt von erfahrenen Betreuern, bei den ebenfalls angebotenen Schnupperkursen erste Erfahrungen mit dem Trendsport Nordic Walking sammeln.
Auch einige aus der Leichtathletik bestens bekannte Gesichter kamen zum Müllermilch night run nach Darmstadt. So reihten sich neben Harald Schmid auch die früheren Zehnkampf-Asse Christian Schenk und Guido Kratschmer sowie Kurt Stenzel als prominente Gäste ein. Christian Schenk, der die Veranstaltung moderierte, feuerte die Aktiven immer wieder leidenschaftlich an und sorgte für ein professionelles Aufwärmprogramm, unterstützt von der Band Shaqua Spirit.


Professionelle Organisation
Von der dritten Auflage der zentralen Auftaktveranstaltung, zu der an diesem Wochenende und in den kommenden Wochen auch etliche Lauf- und Walking-Treffs noch eigene run-up-Veranstaltungen initiieren, war DLV-Vize-Präsident Prof. Dr. Michael Böhnke angetan: "Auch wenn wir ein richtiges Schmuddelwetter hatten, konnten alle, die gekommen sind, sehen, dass diese Veranstaltung professionell organisiert ist. Dafür möchte ich mich bei allen, die hier in der Vorbereitung mitgeholfen haben, herzlich bedanken."
Der Aachener unterstrich auch die Bedeutung der Lauf- und Walking-Szene für den Deutschen Leichtathletik-Verband: "Wer einmal sieht, wie gut einem Laufen oder Walking tut, wird begeistert sein, ob alleine oder in der Gruppe. Mittlerweile haben wir rund 3.900 Lauf-/Walking-Treffs in Deutschland."

Start in die Saison
Mit dem Müllermilch night run haben der DLV, der vom Hessischen Leichtathletik-Verband und mehreren örtlichen Treffs und Vereinen bei der Umsetzung unterstützt wurde, und vor allem die Aktiven die Inititialzündung für das Laufjahr 2007 gegeben. Tausende Lauf- und Walkingveranstaltungen werden in den kommenden Monaten nun dafür sorgen, dass die Aktiven quer durch Deutschland ihrer sportlichen Lauf- und Walking-Leidenschaft mit Begeisterung nachkommen können.

Peter Schmitt, DLV

 


27.03.2007